Balkanküche – „Maune“


Das ist ein Gericht, daß meine Mutter immer für uns kocht, ich habe mir mal das Rezept abgekupfert und zwischenzeitlich mehrmals nachgekocht und wies halt so iss ,“ Übung macht den Meister“ , meine Ergebnisse nähern sich langsam dem Original von Mutti ^^ Das Gericht hier iss  vegetarisch, man kann das als Zugabe zu Fleisch essen oder auch solo mit einem Weissbrot.

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Zutaten: 1 kg breite Bohnen- 1 Bund Dill – Vegeta Gewürzmischung – 2Zehen Knoblauch – 1 Große Zwiebel – Salz – Mehl – Sonnenblumenöl – Paprika

Man nehme die Bohnen, wasche sie und dann einfach die Spitzen kappen und die langen Bohnen in Stücke von ca 7-8 cm Länge schneiden, das kommt alles in einen Topf. Danach eine große Zwiebel klein hacken und hinzufügen. Den Dill ebenso kleinhacken und hinzufügen, jetzt den Topf mit Wasser auffüllen, bis der Inhalt ganz mit Wasser bedeckt ist und das kochen, also nicht sprudelnd sondern eben simmernd nennt man das. Bitte ein Löffel Vegeta hinzufügen (1 Esslöffel ) das reicht auch bereits als Gewürz. Vegeta ist eine Gewürzmischung die aus Jugoslawien stammt, aber hier auch verbreitet in den Supermärkten verkauft wird.

Nach einer halben Stunde kann man in einem Extra Topf anfangen eine Mehlschwitze zuzubereiten, also 2-3 Esslöffel Öl mit den kleingehackten Knoblauchzehen erhitzen und dann Mehl hinzufügen und anschwitzen (2-3 Esslöffel Mehl ) dann die Mehlschwitze vom Herd nehmen ( das ist ganz wichtig ) und 1 Teelöffel Paprika edelsüss ( am besten natürlich den jugoslawischen ) hinzugeben. Wenn man den Topf auf dem Feuer lässt wird die Paprika bitter,  also runter damit ! . Dann einen Schöpflöffel nehmen und löffelweise den Sud aus dem Bohnentopf der Mehlschwitze hinzufügen , das wird jetzt dann urplötzlich zu einer cremeartigen Masse , das noch mit mehreren Löffeln wiederholen , biss man eine etwas flüssigere Konsistenz erreicht und dann das fertige Produkt zurück in den Bohnentopf schütten und einrühren. das ergibt dann eine schöne rötlich gefärbte Sosse , wenn man vorher nicht zuviel Wasser im Topf hatte erreicht man dann auch eine annähernd sossenähnliche Konsistenz. Das Ganze sollte man dann noch eine Weile einkochen lassen, hier gilt wie in vielen anderen Fällen, das wird mit der Zeit immer besser.Dann noch zwei Prisen Salz hinzugeben und fertig ist das Bohnengericht „Maune“ . Ich werde bei nächster Gelegenheit noch ein Bild hinzufügen , damit man sich eben ein „Bild“ davon machen kann, das Auge isst eben immer mit , bon appetit !

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