Eine Möbelhaus -Odysee


Wer was erleben will , muss reisen oder in ein Möbelhaus. Meine Tochter hat Bedarf an einem Kleiderschrank angemeldet, also wurde ich zu einem Möbelhaus beordert , nach der Arbeit . Dort hatten die zwei Damen meines Herzens , also die beste Ehefrau von allen und die beste Tochter von allen bereits die Lage sondiert . Als ich eintraf wanderte ich vom Parkplatz zum Eingang , dort waren in den Fenstern Schilder angebracht mit Pfeilen „Drinnen sieht es besser aus !“ – eine Drohung , eine Warnung ? ich konnte es mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht erklären.

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Die Damen hatten bereits das Angebot betrachtet, der Schrank aus dem Angebot war natürlich , nicht mehr da . Dafür gabs ein etwas teureres Modell , füpr dass man sich entschieden hatte , ich nikte das ab und wir begaben uns an die Kasse zum Bezahlen. An der Kasse nahm der Angestellte die Kreditkarte meiner Frau , Sie bezahlte und erhielt einen Abholschein und der Kassierer erklärte uns bzw. mir den Weg zum Abhollager, dass sich nicht im Haus befand , sondern ein paar Straßen weiter . Fahren Sie hier links und dann die zweite rechts ! Alles klar kein Problem , wir schauten noch zum Möbelhauseigenen Restaurant , günstig, aber mir war nicht danach , ich verabschiedete mich von meinen Damen und begab mich zum Auto , fuhr vom Parkplatz , einmal links und dann rechts naja eine Sackgasse . Ich wendete und dann fuhr ich zurück , naja vielleicht war es ja diese Kreuzung links und dann rechts , das war schon besser , da war auch schon ein Schild das rechts zeigte , also immer der Nase nach , aber nirgends ein Abhollager in Sicht . Bis zum Ende der Straße dann wenden und wieder zurück , kurz mal jemand gefragt „Naja da sind sie vorbei gefahren , das ist da vorne und dann links . Alsoi ich zurück und dann wieder links und dann rechts wieder eine Sackgasse , dort den nächsten befragt der lachte nur : „Sie suchen sicher das Abhollager von Möbelhaus X , das suchen ein Haufen Leute , den Angestellten dort sollte man eine verpassen ( er hatte es etwas rüder ausgedrückt ) und er schickte mich dann auf den richtigen Weg , man musste zuletzt nochmal links abbiegen und dann war es auf der linken Seite – ein Schild mit einem Hinweis -Fehlanzeige . 15 Minuten hatte mich das gekostet , dann stand ich an der Abholrampe , ich beschwerte mich dort über die mangelhaften Hinweis Ihres Kollegen und übergab dann meinen Abholschein , den er dann mit Stirnrunzeln betrachtete. „Ah si sind das , hmmmm uns ist da ein malheur passiert, als wir den Schrank vom Hochregal abluden , fiel er uns von der Palette und fiel auf den Boden und löste sich in 10000 Einzelteile auf!“ “ Naja dann geben Sie mir doch einen anderen “ “ Tja leider war das der letzte auf Lager , ich habe Ihnen bereits einen Retourenschein ausgestellt , sie können sich das Geld auszhalen lassen damit oder warten bis wir einen neuen bestellt haben, gehen Sie damit zurück zur Kasse!“ Ich setzte mich als mit dem Retourenschein in mein Auto , den Weg fand ich schnell , schließlich kannte ich die Gegend zwischenzeitlich wie meine Westentasche .

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Dort angelangt ging ich an die Rezeption und fragte bei der Dame nach dem Chef. Sie fragte mich nach dem Grund , ich antowortete daß ich mich beschweren möchte , sie fragte mich über was ich mich beschweren möchte ich antwortete : Über alles ! Sie nahm den Hörer auf und sagte zu Ihrem Chef am anderen Apparat : Hier ist ein Kunde der sich beschweren möchte ………..er sagt über alles ! „Der Chef kommt gleich !

Der Herr kam zu mir an die Theke und ich erklärte mir den Grund meiner Beschwerde , zeigte auf den Kassierer und bedeutete ihm daß er der Grund für meine Odysee sei. Na der hätte Ihnen doch einen Plan mitgeben können (tatsächlich gabe es einen Dispenser mit einer Masse von Wegeplänen zum Abhollager an der Infotheke) , ich zeigte ihm den Retourenschein , er meinte „Naja da kann man den Kollegen im Lager keinen Vorwurf machen , das kann ja passieren, sollen wir Ihnen einen neuen bestellen ? “ Ich verneinte. Er meinte , na dann zahlen wir Ihnen das Geld aus , kann ich Sie derweil zum Esen einladen in unser Restaurant ? “ Ich verneinte . Ich wollte nur noch raus hier , er bat mich zu warten bis die Kollegin die Formalitäten erledigt hätte , wiederholte nochmal seine Einladung , ich verneinte und verabschiedete sich. Die Kollegin schaute mich an und fragte : Haben Sie in bar gezahlt oder mit Karte ? -mit Karte antwortete ich . „Dann benötige ich die Karte !“ Ich erklärte Ihr daß sich die Inhaberin der Karte bereits auf dem Heimweg befand und sie schaute mich an : Ja das ist aber jetzt ein Problem ! “ Ich bedeutete Ihr , daß das sicher nicht das größte Problem wäre , wenn Sie mich jetzt abweisen würde , das schien dann doch auf Sie  Eindruck zu machen , sie nahm den Hörer in die Hand und erklärte Ihrem Chef , welche Alternativen Sie hätte und er erlaubte Ihr die Auszahlung , auch ohne die Karte , das schien wohl doch die bessere Lösung zu sein .

Ich nahm das Geld entgegen , warf dem Kassierer noch einen Blick zu , der jeden anderen auf der Stelle zur Flucht bewegt hätte , da er aber sowieso irgendwie den Anschein machte , als ob er eigentlich gar nicht wüsste was er überhaupt hier macht und es ihm eigentlich egal ist was er hier den ganzen Tag lang tut und sowieso , was will der Kerl denn von mir , der findet ja nicht mal den Weg zu unserem Abhollager – naja er blieb sitzen und rannnte nicht weg . ( Ich muss an dem Blick noch arbeiten)

Ich machte mich dann auf den Weg zum Auto , furh beim nächsten Möbelhaus vorbei , daß auf meinem Weg war , dort fand ich denselben Schrank zum gleichen Preis – das Sprichwort : das Gute liegt meist so nah – warum in die Ferne schweifen – wie wahr , derjenige der sich das ausgedacht hatte , war sicher auch im Möbelhaus gewesen .

 

Über Stan

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