Heino vs. Cash


Johnny Cash ´s Todestag hat sich vor kurzem zum 10. Mal gejährt, ich hatte da einen eigenen Blog darüber geschrieben. Bei den letzten Alben die Cash veröffentlichte, wie zum Beispiel American Recordings , Unchained oder zuletzt American IV , spielte Cash immer wieder Coverversionen von anderen berühmten Gruppen und Sänger ein , wie zum Beispiel Tom Waits , Nine Inch Nails , Beatles , Depeche Mode , Tom Petty und viele andere , dies geschah vornehmlich in seiner späten Schaffenszeit in den 90ern bis zu seinem letzten Album 2002.

Was hat das jetzt mit Heino zu tun , fragt ihr euch sicher ? Hab ich mich auch gefragt, ob der blonde Barde hier tatsächlich mit seinem letzten Album „mit freundlichen grüßen “ ein Coveralbum mit Titeln von Nena , Rammstein, Clueso , Peter Fox , Omphh usw, womöglich dachte, er könne auf den selben Zug aufspringen. Zumindest was die Aufmerksamkeit anbelangt , die dieses Album betrifft , hat er sich sicher hervorgetan, die Akzeptanz der gecoverten Künstler hat er sicher nicht genossen, wie man dies aus vielen Reaktionen der Künstler , wie z. Bsp . der Ärzte herauslesen kann , viele reagierten sogar mit Ablehnung . Dies war bei Cash völlig anders , die meisten Künstler , zum Beispiel Trent Reznor von den Nine Inch Nails fühlten sich geehrt, als Sie angefragt wurden, ob Ihnen ein Cover angenehm wäre. Ja sie wurden angefragt , richtig gehört bzw. gelesen , während die Künstler vom Heino Cover , wohl  nicht dieses Privileg genossen haben. Heino hatte vor Veröffentlichung keine Einwilligung der gecoverten Künstler eingeholt.

Ich erinnere auch an den Prozess von heino gegen einen Künstler , der sich in den späten 80ern , als „wahrer Heino“ als Vorgruppe von den Toten Hosen vedingte, da kannte der Heino keine Gnade und verklagte seinen Kontrahent , was soweit ging, daß dieser in Haft kam. Dabei trällerte er doch nur die Schwarzbraune Haselnuss , was so gesehen , …..ja das ist ein Verbrechen!🙂

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Heino über die Veröffentlichung seines neuen Albums:„Wenn ich jetzt umfalle und bin tot, dann ist es das letzte Album gewesen. Das weiß man nicht. Aber noch bin ich ja hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder und flink wie ein Windhund (wikipedia ) Was für ein Spruch , diese Redewendung wurde in fast gleichem Wortlaut von Adolf Hitler geprägt , als er vor der Hitlerjugend sprach.  Ich weiss nicht , ob ich es gut fände , wenn man mich mit diesen letzten Worten zitieren würde .

Wie auch immer , die Herablassung mit der Heino den Originalinterpreten begegnet („Die Aufnahmen seien keine große Herausforderung gewesen, und es habe ihm Spaß gemacht, die Lieder zu singen. „), das spricht Bände , nur mit dem Unterschied zu Cash, daß dieser die Achtung auch seiner jungen Zuhörer mit seiner Interpretation gewonnen hat, etwas was Heino wohl nicht gelungen ist.

Deswegen bleibt Heino eben ein „No Go“ und Cash eben „the One “ für mich

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